Sual-MPPT Laderegler von Studer und Steca Der deutsche Hersteller Steca und das Schweizer Unternehmen Studer präsentieren neue Solar-Laderegler für Solar-Inselanlagen im Dual-MPPT Design. Beide Geräte ermöglichen den Anschluss von zwei PV-Feldern, deren Strom unabhängig voneinander von separaten MPP-Trackern verarbeitet wird, was die optimale Ladung der Systembatterie im Tagesverlauf garantiert. Ein typischer Anwendungsfall sind Inselanlagen mit Solarmodulen auf Dächern in Ost-West-Ausrichtung. Mit den Dual MPPT-Ladereglern können hier nun beide Dachflächen mit Solarmodulen belegt werden und der generierte Strom kann mit nur einem Gerät optimal weiter verarbeitet werden. Das spart Kosten bei der Planung und Installation der Inselanlage. Der Steca MPPT 6000 kann dabei zweimal 30A Solarstrom verarbeiten und verfügt über ein informatives Display welches in das Gehäuse integriert wurde. Der MPPT 6000 ist für Anlagen mit einer Systemspannung von 12V, 24V sowie 48V ausgelegt und eignet sich somit für kleine Inselanlagen mit einer PV-Leistung von bis zu 3 kWp (2 x 30A pro MPPT-Eingang). Der Studer VarioString VS-120 hingegen ist ein Laderegler für 48V Inselanlagen, der bis zu 120A Solarstrom verarbeiten kann. Er ist somit für Anlagengrößen bis zu 7 kWp geeignet. Für größere Installationen kann mann mehrere VS-120 koppeln und in einem Netzwerk betreiben. Die Programmierung der Laderegler erfolgt beim Steca MPPT 6000 über das integrierte Display. Zur Programmierung des Studer VS-120 hingegen benötigt man die RCC-02 Fernbedienung. Dieser Unterschied beruht auf unterschiedlichen Bedienkonzepten der Anbieter. Der typische Steca-Nutzer hat in den meisten Fällen ein einfaches System und profitiert daher vom Komfort eines bereits im Gerät integrierten Displays. Studer hingegen setzt auf Netzwerk-Kommunikation und einfache Erweiterbarkeit des Systems. Die separate Fernsteuerung dient hierbei gleichzeitig zur Steuerung und Anzeige der Daten aller Studer-Komponenten, die im Netzwerk der Inselanlage installiert sind.